Mit diesem Artikel möchte ich eine kleine Aktion von mir ankündigen: In Kürze erscheinen drei Artikel zum Thema UML- Unified Modeling Language. Darin werden die Grundlagen dreier Diagrammtypen angesprochen und jeweils mit einem kleinen, einfachen Beispiel erläutert und auf die einzelnen Elemente des jeweiligen Diagrammtyps näher eingegangen. In diesem Post nenne ich Gründe und Intentionen, die mich bewogen haben, diese Kleinserie zu starten.

Was ist UML?

UML ist keine Programmiersprache, sondern eine Modellierungssprache. Es stellt standardisierte Begriffe, Bezeichnungen und grafische Notationen zur Verfügung und soll damit die Modellierung von Systemen, Abläufen, Programmen erleichtern. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die Entstehungsgeschichte eingehen, obwohl das ebenfalls ganz interessant wäre. Oft versteht man etwas besser, wenn man weiß, wie es entstanden ist. Naja, eventuell wird aus den drei Artikel zu UML irgendwann auch vier :-) .

Warum schreibe ich über UML?

Das wird sich sicherlich der eine oder andere Leser fragen. Es geht auf diesem Blog doch in erster Linie um Programmieren, Mathematik und Software. Ja, das stimmt auch soweit, aber ich möchte ja diesen Blog auch dazu nutzen mein Wissen auf dem Gebiet nicht nur anderen zur Verfügung zu stellen, sondern auch zu erweitern. UML hat mich schon sein einer längeren Zeit interessiert, da es in meinen Augen einen sinnvollen Zugang zu neuen Projekten bereitstellen kann. Zu Beginn eines Projekts weiß man noch nicht viel und muss doch irgendwie anfangen. Also erstellt man sich zum Beispiel ein Anwendungsfalldiagramm um die Anforderungen zu definieren.

Es ist mir auch klar, dass ich hier keine riesigen Projekte vorstellen werde, für welche die Modellierung fast Gesetz ist. Aber auch kleiner Aufgaben können durch UML besser verstanden und erläutert werden. Vielleicht lässt sich ein Projecteuler-Problem mit UML gut darstellen, was ich dann auch machen werde. Im Vordergrund steht für mich bei der Verwendung von UML das Ziel, eine strukturierte Vorgehensweise zu erlernen und möglichst effizient zu arbeiten. Kurz: Es soll alles besser werden.

Was erwartet den Leser, oder worauf darf sich der Leser freuen?

Die Artikel zu der kurzen Serie sind bereits geschrieben und sollen im Laufe der nächsten Woche nach und nach veröffentlicht werden. Dieser Post hier macht den Anfang, dann folgt ein Artikel zum Thema Anwendungsfalldiagramme. Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit einem ganz wichtigen und interessanten Diagramm, nämlich dem Klassendiagramm. Abgerundet wird das ganze durch einen Artikel zu dem Aktivitätsdiagramm. Im Anschluss an diese Serie stelle ich einige Bücher vor, die ich als Quelle für diese Artikel verwendet habe. Ich finde Bücher sind nach wie vor immernoch die wichtigste Wissenquelle.

Viel Spass beim Lesen

Da ich mir durchaus bewusst bin, dass nicht alles richtig sein kann, was in den angekündigten Artikeln so steht, bitte ich die wenigen Leser um rege Beteiligung durch Kommentare. Verbesserungen, Ergänzungen, Erfahrungsberichte – alle konstruktiven Beiträge sind willkommen.

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Bisher nur ein Kommentar zu “Ankündigung: UML: kurz und gut”

  1. 1. muvik-multigrid » UML: Anwendungsfalldiagramm (Teil 2) » Von Muvik » Tutorial, Modellierung, Programmierung, Mathematik, Pyhton, Opensource

    Pingback vom 22 Februar 2010 um 20:38

    [...] Im ersten Teil der UML-Serie ging es vorrangig um die Erläuterung, warum ich in diesem Weblog über UML schreibe und was die Leser zu erwarten haben. Heute geht es ans Eingemachte mit dem ersten Diagrammtyp für Anwendungsfälle. [...]


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