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	<title>muvik-multigrid &#187; open source</title>
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	<description>open source - engineering - programming</description>
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		<title>Cloud Computing &#8211; Betriebssystem Online</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Viktor Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Peters]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heutige Gastartikel wurde von Viktor Peters geschrieben. Überall auf seine Daten am Computer Zugang zu haben, dürfte ein Traum sein, an den viele Büromitarbeiter aber auch Blogger und Privatanwender gerne denken. Neben der Sicherheit, auf die viele großen Wert legen, ist es nach wie vor der Gedanke, sämtliche seiner Daten auf fremden Servern zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="cat-img-wide" alt="Zu Gast bei Muvik-Multigrid" src="http://muvik.de/categorie_images/gastartikel.gif" title="Tutorials auf die einfachste Weise" width="443" height="98" />
<div class="preview">
<p>Der heutige Gastartikel wurde von Viktor Peters geschrieben.</p>
<p>
Überall auf seine Daten am Computer Zugang zu haben, dürfte ein Traum sein, an den viele Büromitarbeiter aber auch Blogger und Privatanwender gerne denken. Neben der Sicherheit, auf die viele großen Wert legen, ist es nach wie vor der Gedanke, sämtliche seiner Daten auf fremden Servern zu speichern, der viele vom sogenannten Cloud Computing abhält.</p>
</div>
<p><span id="more-1333"></span></p>
<h3>Was ist Cloud Computing?</h3>
<p>Cloud Computing ist ein Begriff, der sich noch nicht lange in Deutschland befindet. Dahinter steckt noch die recht neue Idee, dass Nutzer über das Internet ihre Daten verwalten und auf sie zugreifen können &#8211; ein Betriebssystem im Internet, nur nicht mehr an einen Computer gebunden, wie bisher. Einen Anbieter der bereits in diesem Bereich arbeitet, findet man unter der <a href="http://icloud.com/de">Webseite von iCloud.</a></p>
<p>Zahlreiche Computer über Cloud Computing zu führen, bringt aber auch Gefahren mit sich. Der Gedanke, dass man von jedem Computer der Welt nur durch Eingabe von Benutzername und Passwort Zugriff auf persönliche Daten erhält, ist nicht jedem gelegen. Zwar ist dies schon seit Beginn des Internets auf viele Dienste angewandt worden, doch hatte es sich nie um so hochsensible Daten gehandelt, wie man sie heute auf vielen Computern vorfindet.</p>
<p>Terminkalender, Kontakte, Verträge und Rechnungen, Notizen für Pläne in der Zukunft und vielleicht auch ein persönliches Tagebuch bilden Informationen, die man oftmals lieber für sich behalten will. Gibt es aus diesem Aspekt überhaupt eine sichere Nutzung von Cloud Computing?</p>
<h3>Cloud Computing für Privatanwender?</h3>
<p>Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel über die <a href="http://techoblog.de/?p=458">Ankündigung von Microsoft</a>, in der sich diese dazu äußerten, die Führung in dem Bereich des Cloud Computing anzustreben. Zweifelsohne könnte eine verstärkte Entwicklung in diesem Bereich, für eine Einführung von Betriebssystemen führen, die Online laufen. Bis dahin, würde ich von Cloud Computing abraten.</p>
<p>Zweifelsohne wird es auch Menschen geben die auf Cloud Computing nicht verzichten wollen bzw. können. Für diese ist zu empfehlen, möglichst wenig sensible Daten (z.B. Bankdaten, Passwörter, persönliche Finanzen, E-Mails) in solchen Systemen einzufügen. Durch eine Übertragung auf einen Server, sind diese Daten kaum noch durch eine Löschung zu entfernen. Ich selbst, benutze fürs Cloud Computing einige Alternativen.</p>
<h3>Alternativen fürs Cloud Computing</h3>
<p>Wer bei Alternativen fürs Cloud Computing an USB &#8211; Sticks und Anhänge denkt, die per Email verschickt werden, hat sich getäuscht. Allein über den Suchbegriff &#8220;Online Synchronisation&#8221;, wird man schnell eines besseren belehrt. Da ich ebenfalls einige kostenlose Programme als Alternative für Cloud Computing nutze, stelle ich hier zwei von ihnen kurz vor.</p>
<p>Mein Favorit unter den Synchronisations &#8211; Programmen, ist <strong><a href="https://www.dropbox.com/">Dropbox</a></strong>. Das Programm ist auch im deutschsprachigen Raum sehr bekannt. Dropbox erstellt einen Ordner im Betriebssystem, der sich von den anderen auf den ersten Blick nicht unterscheidet. Dabei wird dieser permanent mit einem Abbild auf einem Server verglichen und synchronisiert. Logge ich mich mit dem Programm auf einem anderen Computer ein, werden die Daten ebenfalls dort eingefügt und fortlaufend mit denen des anderen Computers verglichen.</p>
<p>Ein weiteres Programm, welches bisher leider nur für Mac &#8211; Nutzer zu haben ist, findet sich unter dem Begriff <strong><a href="http://fruux.com/start/">Fruux</a></strong>. Ähnlich wie bei Dropbox, werden hier Daten zweier Computer permanent verglichen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Ordner, sondern Daten aus dem Kalender iCal, sowie dem Adressbuch. Daneben, werden auch Lesezeichen des Safari &#8211; Browsers synchronisiert. Im Hintergrund laufend, erhält man somit eine beinah perfekte Kopie seines anderen Computers.</p>
<p>Da ich mehrere Computer nutze und auch über mehrere E-Mail Fächer verfüge, ist es mir wichtig, dass mein Posteingang ebenfalls auf allen Geräten gleich bleibt. Dafür, nutze ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Message_Access_Protocol">IMAP</a>. Diese Art des Abrufens der E-Mails wird von vielen Anbietern bereitgestellt und bietet den Service an, dass eine Synchronisation des Eingangs zwischen Computer und Server stattfindet.</p>
<p>Die ersten beiden hier vorgestellten Dienste, eigenen sich, zugegebenermaßen, nicht für den Einsatz an öffentlichen Computern. Dafür ist der Aufwand der Installation und der Löschung zu groß. Wie erwähnt, würde ich jedoch nach wie vor auf die Alternativen fürs Cloud Computing hinweisen. Wer hierbei sogar bei dem Speichern auf einem USB &#8211; Stick bleibt, hat vielleicht <a href="http://techoblog.de/?p=534">für die Zukunft</a> einen aufwendigeren, aber sicherlich sichereren Weg gefunden.</p>
<div class="guest_author">
<p><a href="http://localhost/wp/wp-content/uploads/2010/07/favicon128-e1279897577405.png"><img src="http://www.muvik.de/wp-content/uploads/2010/07/Viktor_Peters-e1279901347372.jpg" alt="Viktor Peters" title="Viktor Peters" width="70" height="70" class="alignleft size-full wp-image-1346" /></a>Viktor Peters wohnt in Bielefeld und ist als freiberuflicher Blogger tätig.<br />
Neben seiner Webseite <a href="http://www.zafenat.de">zafenat.de</a>, auf der er von seinem Leben und seinen Tätigkeiten als Blogger berichtet, betreibt er auch den technischen Nachrichtenblog <a href="http://techoblog.de/">techoblog.de</a>.<br />
In seiner rar gesäten Freizeit liest er gerne Bücher oder wirft ein paar Körbe auf dem Basketballfeld.</p>
</div>
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<hr />
<p><small>© Muvik for <a href="http://www.muvik.de">muvik-multigrid</a>, 2010. |
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		<title>Der König ist tot, es lebe der König! Oder: Twitter vs. Identi.ca</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Viktor Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[identi.ca]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerung Nun habe ich auch ganz offiziell auf meinem Blog auf den Microblogging-Dienst identi.ca umgestellt. Inoffiziell habe ich identi.ca bereits seit etwa dem 1. März. Doch wieso habe ich diesen Schritt getan und welche Konsequenzen ergeben sich aus einer derartigen Entscheidung? Das möchte ich im Folgenden etwas ergründen. Weg von Twitter hin zu Identi.ca Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Neuerung</h3>
<p>Nun habe ich auch ganz offiziell auf meinem Blog auf den Microblogging-Dienst <a href="http://identi.ca/muvik" target="_blank">identi.ca</a> umgestellt. Inoffiziell habe ich identi.ca bereits seit etwa dem 1. März. Doch wieso habe ich diesen Schritt getan und welche Konsequenzen ergeben sich aus einer derartigen Entscheidung? Das möchte ich im Folgenden etwas ergründen.</p>
<p><span id="more-726"></span></p>
<h3>Weg von Twitter hin zu Identi.ca</h3>
<p><a href="http://twitter.com/muvik"><img src="http://www.muvik.de/wp-content/uploads/2010/05/tw_vs_id_01.png" alt="Twitter - Was gibt&#039;s neues?" title="Twitter - Was gibt&#039;s neues?" width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-731" /></a> Als ich den Blog im Februar diesen Jahres gestartet habe, nahm ich mir vor, auch einen Microblogging-Dienst für mich in Anspruch zu nehmen, um meinem Blog ein etwas größere Leserschaft zu verschaffen. Damals habe ich mich für <a href="http://twitter.com/muvik">Twitter</a> entschieden. Gründe waren der hohe Bekanntheitsgrad und die riesige Teilnehmerzahl von Twitter. Identi.ca ist mir damals zwar ebenfalls über den Weg gelaufen, jedoch habe ich dem Dienst keine große Beachtung geschenkt. Die Gründe dafür sind mir heute leider nicht mehr bewusst.</p>
<p>Eines Tages habe ich festgestellt, dass von Twitter kaum bis gar keine Besucher auf meine Homepage gekommen waren. Das &#8220;Wieso&#8221; und &#8220;Warum&#8221; habe ich auch relativ schnell ausgemacht:
<ul>
<li>muvik-multigrid ist ein sehr Technik-lastiger Blog.</li>
<li>Der Blog wird auf deutsch geführt.</li>
</ul>
<p>Dadurch wurden die Vorteile, welche ich zu Beginn Twitter zugeschrieben habe, zu Nachteilen. Der hohe Bekanntheitsgrad resultierte in einer eher nicht technischen Teilnehmerschaft, die zumeist auch noch lieber die englische Sprache verwendet.
</p>
<p>Als sogenannter Follower, also Leute, die meine Kurznachrichten &#8220;Tweets&#8221; verfolgen und lesen, waren meist irgendwelche Marketer und ein-Haufen-Geld-im-Internet-Sucher. Darauf habe ich ursprünglich nicht abgezielt. Sicherlich trugen meine &#8220;Tweet&#8221;-Frequenz nicht dazu bei, dass auch wirklich technikorientierte Twitterer auf mich aufmerksam wurden. Wie dem auch sei, bei Identi.ca wurde ich beinahe auf Anhieb glücklich.</p>
<p><a href="http://identi.ca/muvik"><img src="http://www.muvik.de/wp-content/uploads/2010/05/tw_vs_id_02.png" alt="Identi.ca - open source " title="Identi.ca - open source " width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-735" /></a>Ein Themenschwerpunkt meines Blogs stellt die OSS-Ecke (open source software) dar. Als ich dann entdeckt habe, dass identi.ca von status.net ebenfalls open source ist, prüfte ich diesen Service näher.</p>
<p>Die Startseite von identi.ca beinhaltet genauso, wie die Twitter-Startseite die aktuellen Kurznachrichten aller Teilnehmer. Daneben sind die beliebtesten Nachrichten, Teilnehmer und Gruppen aufgeführt. Gruppen stellen für mich das gleiche Konzept wie die Listen bei Twitter dar.</p>
<p>Was mich jedoch sehr erfreut und erstaunt hat, waren die beliebtesten Gruppen auf identi.ca. Darunter befinden sich bis heute die Gruppen <a href="http://identi.ca/group/ubuntu">Ubuntu</a>, <a href="http://identi.ca/group/linux">Linux</a>, <a href="http://identi.ca/group/gnu">gnu</a>, <a href="http://identi.ca/group/debian">debian</a>, <a href="http://identi.ca/group/python">python</a> und <a href="http://identi.ca/group/kde">KDE</a>. Das nährte in mir die Hoffnung auf mehr Technik, OSS, Python und Programmierung.</p>
<p>Nun nutze ich Identi.ca seit etwa zwei bis drei Monaten, seit etwa drei Wochen intensiver und bin überzeugt, weswegen ich jetzt auch offiziell auf dem Blog diese News verkünden kann.</p>
<p>Da identi.ca ein freier Dienst ist, scheut es nicht die Konkurrenz mit Twitter, im Gegenteil, es lässt sich mit Leichtigkeit einstellen, dass alle &#8220;Dents&#8221; (&#8220;Tweets&#8221;), wie die Kurznachrichten hier genannt werden, auch zu Twitter gesendet werden. Dadurch bin ich hauptsächlich auf identi.ca aktiv und schaue gelegentlich bei Twitter nach eventuellen Direktnachrichten.</p>
<h3>Veränderungen im Blog</h3>
<p>Die Aktualisierung des Blogs habe ich an Pfingsten, den 24. Mai 2010 durchgeführt. Es gab nur einige Kleinigkeiten anzupassen:</p>
<ul>
<li>Identi.ca-Icon in der Seitenleiste statt dem süßen Twitter-Vogel. An dieser Stelle vielen Dank an <a href="http://cubestuff.wordpress.com/2009/06/30/identi-ca-goes-tango/">Jakub Szypulka</a> für das tolle Icon.</li>
<li>Entfernen des Twitter-Retweet-Button.</li>
<li><a href="http://www.muvik.de/kontakt/">Kontakt-Kanal</a> von Twitter auf Identi.ca umstellen.</li>
</ul>
<p>Sollte es passieren, dass ich Zeit im Überfluss habe, dann werde ich versuchen eine Art Retweet-Button für Identi.ca einfügen.</p>
<h3>Was nützt dem Python-Enthusiasten ein Microbloging-Dienst?</h3>
<p>Für mich stellt der Microblogging-Dienst eine schnelle und vielfältige Informationsquelle dar. Ein Beispiel sind die <a href="http://www.muvik.de/2010/05/20/links-zum-thema/">Links zum Thema</a>, welche nun alle vierzehn Tage erscheinen. Viele der Links habe ich durch nette Leute auf Identi.ca in die Hände bekommen.</p>
<p>Im Gegensatz zu einem themenspezifischen Forum ist die Teilnehmerschaft größer und thematische stärker verteilt. Durch das Gruppen-Konzept treffen sich bestimmte Leute der Gesamtmasse bei einem Thema, welches für den einzelnen jedoch bei Leibe nicht das einzelne ist. Dies hat aus meiner Sicht den Effekt, dass viele verschiedenen Blickwinkel ein bestimmtes Thema besser durchleuchten und dadurch den Teilnehmers eine breite Sichtweise gewähren.</p>
<p>Beachtet muss jedoch immer werden, dass häufig persönliche Meinungen, Gewohnheiten und Einstellungen geäußert werden. Es bleibt jedem selbst überlassen die Richtigkeit und Relevanz zu beurteilen. Zudem sollte die Zeit, die zum Durchforsten der unzähligen Nachrichten aufgebracht wird, beschränkt werden, besonders wenn stichhaltige Informationen gesucht werden.</p>
<h3>Schlusswort</h3>
<p>Zusammengefasst kann ich jedem den Microblogging-Dienst Identi.ca nur empfehlen. Um schnell an eine Information heranzukommen oder einige guten Links zu bekommen ist der Dienst sehr gut geeignet.</p>
<p>Es würde mich freuen, wenn meine Leser sich als Identi.ca-Nutzer outen, zum Beispiel hier in den Kommentaren.</p>
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<p><small>© Muvik for <a href="http://www.muvik.de">muvik-multigrid</a>, 2010. |
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